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Könn­ten Vi­ta­min D3 und DHA ein er­folg­rei­ches Duo ge­gen kog­ni­ti­ven Ver­fall sein?

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Meldung

Laut ei­ner neu­en ran­do­mi­sier­ten kon­trol­lier­ten Stu­die ist die Kom­bi­na­tion von Vi­ta­min D3 und Do­co­sa­he­xa­en­säu­re (DHA) bei der Lin­de­rung leich­ter kog­ni­ti­ver Be­ein­träch­ti­gun­gen bei äl­te­ren Er­wach­se­nen deut­lich wirk­sa­mer als die al­lei­ni­ge Ein­nah­me ei­nes der bei­den Nähr­stof­fe.
[Quelle: nutraingredients.com]

[Bildquelle: magnific.com]

Kommentar

Be­kannt ist, dass so­wohl Vi­ta­min D als auch die Ome­ga-​3-​Fett­säu­re DHA ei­ne wich­ti­ge Rol­le für die Er­hal­tung ei­nes ge­sun­den Ge­hirns spie­len. In die­ser ran­do­mi­sier­ten, dop­pel­blin­den, pla­ce­bo­kon­trol­lier­ten Stu­die un­ter­such­ten For­scher 360 Er­wach­se­ne im Al­ter von 65 Jah­ren und äl­ter mit leich­ter kog­ni­ti­ver Be­ein­träch­ti­gung. Die Teil­neh­mer er­hiel­ten 12 Mo­na­te lang täg­lich ent­we­der 800 IE Vi­ta­min D3, 1 Gramm DHA, bei­de Nähr­stof­fe zu­sam­men oder ein Pla­ce­bo. Ins­ge­samt schlos­sen 355 Per­so­nen die Stu­die ab.

Im Ver­gleich zur Pla­ce­bo-​Grup­pe zeig­ten die Teil­neh­mer, die Vi­ta­min D3, DHA oder bei­de Nähr­stof­fe zu­sam­men er­hiel­ten, sig­ni­fi­kan­te Ver­bes­se­run­gen der kog­ni­ti­ven Funk­tio­nen. Ent­schei­dend ist je­doch, dass die Kom­bi­na­tion von Vi­ta­min D3 mit DHA zu stär­ke­ren Ver­bes­se­run­gen führ­te als die Ein­nah­me je­des ein­zel­nen Nähr­stoffs. In der Kom­bi­na­tion er­gab sich ei­ne stär­ke­re Sen­kung meh­re­rer Blut­mar­ker, wel­che mit Ent­zün­dun­gen und Py­ro­pto­se in Ver­bin­dung ste­hen – ei­nem Pro­zess, bei dem es zum Zell­tod durch Ent­zün­dung kommt und der nach An­sicht der For­scher zum kog­ni­ti­ven Ver­fall bei­tra­gen könn­te.

Die Er­geb­nis­se ver­an­schau­li­chen sehr gut die Gren­zen ei­ner iso­lier­ten Be­trach­tung von Nähr­stof­fen. Der mensch­li­che Kör­per ist auf kom­ple­xe In­ter­ak­tio­nen zwi­schen Vi­ta­mi­nen, Mi­ne­ral­stof­fen, es­sen­tiel­len Fett­säu­ren, Ami­no­säu­ren und zahl­rei­chen an­de­ren Sub­stan­zen an­ge­wie­sen, wo­bei die Mi­kro­nähr­stof­fe syn­er­gis­tisch zu­sam­men­wir­ken. Das Dr. Rath For­schungs­in­sti­tut hat bei die­sem in­no­va­ti­ven An­satz Pio­nier­ar­beit ge­leis­tet, wäh­rend die kon­ven­tio­nel­le me­di­zi­ni­sche For­schung ein­zel­ne na­tür­li­che Nähr­stof­fe wei­ter­hin so un­ter­sucht, als han­de­le es sich bei ih­nen um ein Arz­nei­mit­tel. Stu­dien, die sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Kom­bi­na­tio­nen un­ter­su­chen, bie­ten ei­nen weit­aus ef­fek­ti­ve­ren Weg, um zu ver­ste­hen, wie ei­ne op­ti­ma­le Ver­sor­gung mit Mi­kro­nähr­stof­fen zur Er­hal­tung der Ge­sund­heit und zur Vor­beu­gung chro­ni­scher Krank­hei­ten bei­tra­gen kann.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu den po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Er­näh­rung auf die kog­ni­ti­ven Funk­tio­nen und bei De­menz fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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