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No­var­tis-​Me­di­ka­ment ge­gen Lp(a) senkt das kar­dio­vas­ku­lä­re Ri­si­ko nicht

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Meldung

Ein von No­var­tis ent­wickel­ter Wirk­stoff, der den Spie­gel von Lp(a) – ei­nem be­kann­ten kar­dio­vas­ku­lä­ren Ri­si­ko­fak­tor – sen­ken soll, konn­te in der be­gin­nen­den Spät­pha­sen­stu­die für ein Me­di­ka­ment zur Be­kämp­fung die­ses rät­sel­haf­ten Mo­le­küls das Ri­si­ko der Pa­tien­ten für ei­nen Herz­in­farkt, ei­nen Schlag­an­fall oder an­de­re schwer­wie­gen­de kar­dio­vas­ku­lä­re Er­eig­nis­se nicht sen­ken.
[Quelle: fiercebiotech.com]

[Bildquellce: unsplash.com]

Kommentar

An die­ser Stu­die nah­men mehr als 8 000 Pa­tien­ten mit er­höh­ten Lp(a)-​Wer­ten und ei­ner nach­ge­wie­se­nen Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kung teil. Ob­wohl das Me­di­ka­ment Pe­la­car­sen ih­re Lp(a)-​Wer­te er­folg­reich senk­te, führ­te dies nicht zu ei­ner Ver­rin­ge­rung der Zahl der kar­dio­vas­ku­lä­ren To­des­fäl­le, Herz­in­fark­te, Schlag­an­fäl­le oder Not­fall­maß­nah­men zur Wie­der­her­stel­lung der Durch­blu­tung des Her­zens.

Das Er­geb­nis ist be­son­ders in­te­res­sant vor dem Hin­ter­grund von For­schungs­er­geb­nis­sen, die vor über drei Jahr­zehn­ten von Dr. Mat­thias Rath und dem zwei­fa­chen No­bel­preis­trä­ger Dr. Li­nus Pau­ling ver­öf­fent­licht wur­den. Sie stell­ten die Hy­po­the­se auf, dass Lp(a) beim Men­schen und an­de­ren Spe­zies, die au­ßer­stan­de sind, Vi­ta­min C selbst zu pro­du­zie­ren, als bio­lo­gi­scher Er­satz oder Sur­ro­gat für die­sen wich­ti­gen Mi­kro­nähr­stoff fun­giert. Sie ver­mu­te­ten, dass zwi­schen den Kon­zen­tra­tio­nen der bei­den Sub­stan­zen ein um­ge­kehr­ter Zu­sam­men­hang be­steht. Tier­ver­su­che zeig­ten, dass aus­rei­chen­de Men­gen an Vi­ta­min C die An­rei­che­rung von Lp(a) in den Ar­te­rien­wän­den ver­hin­der­ten.

Das Schei­tern von Pe­la­car­sen ver­deut­licht, wa­rum man nicht au­to­ma­tisch da­von aus­ge­hen soll­te, dass ei­ne phar­ma­ko­lo­gi­sche Sen­kung ei­nes kar­dio­vas­ku­lä­ren Ri­si­ko­mar­kers die Ge­sund­heit der Pa­tien­ten ver­bes­sert. An­statt le­dig­lich ein­zel­ne Ri­si­ko­fak­toren zu un­ter­drücken, zielt Dr. Raths An­satz der Zel­lu­lar Me­di­zin da­rauf ab, die zu­grun­de lie­gen­den er­näh­rungs­be­zo­ge­nen Pro­zes­se an­zu­ge­hen, die für die Auf­recht­er­hal­tung der Fes­tig­keit und Sta­bi­li­tät der Blut­ge­fäß­wän­de ver­ant­wort­lich sind. Nun al­so lie­fert das Ver­sa­gen des No­var­tis-​Me­di­ka­ments mehr als drei Jahr­zehn­te nach der ers­ten Ver­öf­fent­li­chung der For­schungs­er­geb­nis­se von Dr. Rath ei­nen wei­te­ren Grund für eta­blier­te Schul­me­di­zin, den An­satz der Zel­lu­lar Me­di­zin ernst­haf­ter zu prü­fen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu Dr. Raths Ent­deckung, dass ein in­ver­ser Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Vi­ta­min-​C-​Spie­gel und der kör­per­ei­ge­nen Pro­duk­tion von Lp(a) be­steht, fin­den Sie in die­sem Ar­ti­kel auf un­se­rer Web­sei­te.

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