Eine wichtige neue wissenschaftliche Studie warnt davor, dass Magnesiummangel zu einem weit verbreiteten und weitgehend übersehenen globalen Gesundheitsproblem geworden ist. Schätzungsweise 2,4 Milliarden Menschen weltweit nehmen nicht genug von diesem essentiellen Mineralstoff zu sich, wobei in den Vereinigten Staaten, Europa und ganz Asien hohe Mangelraten gemeldet werden. Die im International Journal for Vitamin and Nutrition Research veröffentlichte Studie bringt eine geringe Magnesiumzufuhr mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Osteoporose und Depressionen in Verbindung. Die moderne Ernährung, die von verarbeiteten Lebensmitteln dominiert wird, die Auslaugung der Böden durch intensive Landwirtschaft, die alternde Bevölkerung und das mangelnde Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen vermutlich zu dem bei, was die Forscher als »stille« Krise der öffentlichen Gesundheit bezeichnen. Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass eine Verbesserung der Magnesiumzufuhr weltweit eine wichtige Rolle bei der Prävention chronischer Krankheiten spielen könnte. […]