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Dr. Mat­thi­as Rath – Bio­gra­phie

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Dr. Matthias Rath


Dr. Rath (1955-2026) wurde in Stutt­gart ge­bo­ren. Nach sei­nem Me­di­zin­stu­dium ar­bei­te­te er als Arzt und For­scher am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ham­burg und am Deut­schen Herz­zen­trum in Ber­lin. Sei­ne For­schungs­ar­beit rich­te­te sich auf die Ur­sa­chen von Ar­te­rio­skle­ro­se und Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen.

1987 ent­deck­te Dr. Rath den Zu­sam­men­hang zwi­schen Vi­ta­min-​C-​Man­gel und ei­nem neu­en Ri­si­ko­fak­tor für Herz­krank­hei­ten, Li­po­pro­tein(a). Nach der Ver­öf­fent­li­chung die­ser For­schungs­er­geb­nis­se in der Zeit­schrift »⁠Ar­te­rio­scle­ro­sis⁠« der Ame­ri­can Heart As­so­cia­tion nahm Dr. Rath die Ein­la­dung des zwei­fa­chen No­bel­preis­trä­gers Li­nus Pau­ling zur Mit­ar­beit an des­sen In­sti­tut in Pa­lo Al­to (Ka­li­for­nien) an, wo Dr. Rath 1990 der ers­te Di­rek­tor der Herz-​Kreis­lauf-​For­schung wur­de.

Dr. Rath ar­bei­te­te mit dem No­bel­preis­trä­ger in ver­schie­de­nen Be­rei­chen der Er­näh­rungs­for­schung zu­sam­men. Die bei­den Wis­sen­schaft­ler wur­den en­ge per­sön­li­che Freun­de, die ge­mein­sa­me hu­ma­nis­ti­sche Wer­te teil­ten, da­run­ter ihr En­ga­ge­ment für Frie­den und Ge­rech­tig­keit. 1994, kurz vor sei­nem Tod, er­klär­te Li­nus Pau­ling:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass Dr. Rath mein Nachfolger wird.

Zweifacher Nobelpreisträger Linus Pauling

 

1999 grün­de­te Dr. Rath sein ei­ge­nes For­schungs- und Ent­wick­lungs­in­sti­tut, das sich auf Er­näh­rungs- und Zel­lu­lar Me­di­zin spe­zia­li­siert hat. Sein In­sti­tut be­treibt Grund­la­gen­for­schung und führt kli­ni­sche Stu­dien durch, um den ge­sund­heit­li­chen Nut­zen von Mi­kro­nähr­stof­fen bei der Be­kämp­fung chro­ni­scher und in­fek­tiö­ser Krank­hei­ten wis­sen­schaft­lich zu do­ku­men­tie­ren. Dr. Rath be­grün­de­te auch das wis­sen­schaft­li­che Kon­zept der Zel­lu­lar Me­di­zin, die die Rol­le von Mi­kro­nähr­stof­fen als Bio­ka­ta­ly­sa­to­ren in ei­ner Viel­zahl von Stoff­wech­sel­re­ak­tio­nen auf Zell­ebe­ne be­schreibt. Durch die An­wen­dung die­ser wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­se im Kampf ge­gen Krank­hei­ten iden­ti­fi­zier­ten er und sein For­schungs­team die fol­gen­den häu­fi­gen Ge­sund­heits­pro­ble­me als pri­mär durch chro­ni­schen Mi­kro­nähr­stoff­man­gel ver­ur­sacht:

  • Ar­te­rio­skle­ro­se (die Ur­sa­che von ko­ro­na­rer Herz­krank­heit und Schlag­an­fall)
  • Blut­hoch­druck
  • Herz­ver­sa­gen
  • Herz­rhyth­mus­stö­run­gen
  • Kreis­lauf­pro­ble­me bei Dia­be­tes
  • Os­te­o­po­ro­se
  • vie­le Krebs­ar­ten
  • Im­mun­schwä­che als Ur­sa­che ei­ner Viel­zahl von In­fek­tions­krank­hei­ten, ein­schließ­lich AIDS

Dr. Rath war Mit­glied der New York Aca­de­my of Scien­ces, der Ame­ri­can Heart As­so­ci­a­tion und an­de­rer wis­sen­schaft­li­cher Or­ga­ni­sa­tio­nen. Sei­ne po­pu­lä­ren Bü­cher »⁠Wa­rum ken­nen Tie­re kei­nen Herz­in­farkt – aber wir Men­schen⁠« und »⁠Krebs – Das En­de ei­ner Volks­krank­heit⁠« wur­den in zahl­rei­che Spra­chen über­setzt und von Mil­li­o­nen von Men­schen ge­le­sen.

»⁠Ge­gen die be­ste­hen­den In­te­res­sen und Dog­men der her­kömm­li­chen Me­di­zin an­zu­kämp­fen ist wie Se­geln auf dem Meer⁠«, sag­te Dr. Rath. »⁠Der Wind, der dir ins Ge­sicht bläst, wird zu dei­nem Kom­pass.⁠« Er er­gänz­te: »⁠Man muss kein Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor oder No­bel­preis­trä­ger sein, um zu ver­ste­hen, dass Herz­in­fark­te, Schlag­an­fäl­le, Krebs und vie­le an­de­re Krank­hei­ten in Zu­kunft größ­ten­teils un­be­kannt sein wer­den.⁠«

Dr. Rath war ein lei­den­schaft­li­cher Ver­fech­ter der Rech­te von Pa­tien­ten und des frei­en Zu­gangs zu na­tür­li­chen Heil­me­tho­den welt­weit. Sein Ein­satz war ent­schei­dend im Kampf ge­gen ein welt­wei­tes Ver­bot von Na­tur­heil­ver­fah­ren durch die Phar­ma-​In­dus­trie. Um ih­ren welt­wei­ten Markt für pa­ten­tier­te Me­di­ka­men­te zu schüt­zen, strebt die­se In­dus­trie ein welt­wei­tes Ver­bot von na­tür­li­chen, nicht​-pa­ten­tier­ba­ren The­ra­pien an und miss­braucht da­für die »⁠Co­dex Ali­men­ta­rius⁠«-Kom­mis­sion der Ver­ein­ten Na­tio­nen.

In An­er­ken­nung sei­ner Zi­vil­cou­ra­ge ge­gen die Phar­ma-​In­te­res­sen und sei­nes En­ga­ge­ments für das Woh­le der Men­schen in al­ler Welt er­hielt Dr. Rath 2001 den »⁠Bul­wark of Li­ber­ty Award⁠« von der Ame­ri­can Pre­ven­tive Me­di­cal As­so­ci­a­tion.

Dr. Rath war Vor­rei­ter ei­ner neu­en Form des ver­ant­wor­tungs­vol­len Un­ter­neh­mer­tums: al­le Ge­win­ne aus dem Ver­trieb der am Dr. Rath For­schungs­in­sti­tut ent­wickel­ten Mi­kro­nähr­stoff-​Pro­gram­me flie­ßen in sei­ne Ge­sund­heits-​Stif­tung, die sich der For­schung und Bil­dung im Be­reich der na­tür­li­chen Ge­sund­heit wid­met.

Da­rü­ber hin­aus un­ter­stützt die­se ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­tion ein brei­tes Spek­trum von Ak­ti­vi­tä­ten in den Be­rei­chen Ge­sund­heit, so­zia­le Ge­rech­tig­keit und vor al­lem Frie­dens­er­hal­tung. Im Hin­blick auf die­se Be­mü­hun­gen steht die Ar­beit der Stif­tung ganz im Geis­te von Frie­dens­no­bel­preis­trä­gern wie Li­nus Pau­ling, Al­bert Schweit­zer, Mar­tin Lut­her King Jr. und Nel­son Man­de­la.

Dr. Rath stamm­te aus be­schei­de­nen Ver­hält­nis­sen. Sei­ne El­tern wa­ren Gärt­ner in Süd­deutsch­land, die ih­re hu­ma­nis­ti­schen Wer­te an ih­re Kin­der wei­ter­ga­ben. Die­se Wer­te wa­ren ei­ne trei­ben­de Kraft für Dr. Rath. Sei­ne Le­bens­ge­schich­te zeigt, dass man nicht pri­vi­le­giert ge­bo­ren sein muss, um ei­nen Bei­trag zu ei­ner bes­se­ren Welt zu leis­ten.

Wis­sen­schaft­li­che Pu­bli­ka­tio­nen von Dr. Rath

Im Lau­fe sei­ner Kar­rie­re mach­te Dr. Rath wis­sen­schaft­li­che Ent­deckun­gen, die zu den wich­tigs­ten auf dem Ge­biet der Me­di­zin zäh­len.

Die­se bahn­bre­chen­den Ent­deckun­gen wer­den die Ge­sund­heit und das Le­ben künf­ti­ger Ge­ne­ra­tio­nen ver­bes­sern.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen
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