Höchs­te Zeit, die Öf­fent­lich­keit über die ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen von ul­tra­ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln zu in­for­mie­ren, sa­gen For­scher
November 12, 2023
Ome­ga-3 als »⁠wirk­sa­mes Zu­satz­the­ra­peu­ti­kum⁠« ge­gen De­pres­sio­nen
November 19, 2023

Ita­lien plant als ers­tes Land Ver­bot syn­the­ti­scher Nah­rungs­mit­tel

Share this post:

Ita­lien ist im Be­griff, das ers­te Land der Welt zu wer­den, das synthetische Nah­rungs­mit­tel ver­bie­tet. Ein Ge­setz­ent­wurf, der die Her­stel­lung, den Im­port und die Ver­mark­tung von im La­bor er­zeug­ten Nah­rungs­mit­teln ver­bie­tet, wird der­zeit in der Ab­ge­ord­ne­ten­kam­mer des ita­lie­ni­schen Par­la­ments er­ör­tert. Wie der ita­lie­ni­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Fran­ces­co Lol­lo­bri­gi­da kürz­lich auf ei­ner Ver­an­stal­tung in Kil­ken­ny, Ir­land, be­kannt gab, be­ruht der Schritt auf dem Vor­sor­ge­prin­zip und soll qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Le­bens­mit­tel für al­le und nicht nur für ei­ne klei­ne Eli­te si­cher­stel­len. Wäh­rend Fleisch aus dem La­bor als um­welt­freund­lich an­ge­prie­sen wird, deu­ten neu­ere Un­ter­su­chun­gen da­rauf hin, dass des­sen CO2-​Fuß­ab­druck wahr­schein­lich um Grö­ßen­ord­nun­gen hö­her ist als der von her­kömm­li­chem Fleisch.

Der ita­lie­ni­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Fran­ces­co Lol­lo­bri­gi­da er­klär­te, die ita­lie­ni­sche Re­gie­rung wol­le ein Bei­spiel da­für ge­ben, wie syn­the­ti­sche Nah­rungs­mit­tel re­gu­liert wer­den kön­nen. Er be­ste­he da­rauf, dass al­le Men­schen in der La­ge sein soll­ten, sich gut zu er­näh­ren und dass hoch­wer­ti­ge Le­bens­mit­tel nicht nur für die rei­che Eli­te pro­du­ziert wer­den dür­fen. Er be­zeich­ne­te Fleisch aus dem La­bor als »⁠Selbst­mord⁠« für ein Land wie Ita­lien und er­klär­te, dass die ita­lie­ni­sche Re­gie­rung sich da­für ein­set­ze, dass die Le­bens­mit­tel ih­res Lan­des in die Lis­te des im­ma­te­riel­len Kul­tur­er­bes der UNESCO auf­ge­nom­men wür­den.

Lol­lo­bri­gi­da ist der An­sicht, dass die Zu­las­sung von im La­bor her­ge­stell­ten Nah­rungs­mit­teln letzt­lich zum Ver­schwin­den von Fel­dern und land­wirt­schaft­li­chen Be­trie­ben füh­ren könn­te und dass dies ei­ne Um­welt­ka­ta­stro­phe zur Fol­ge hät­te. Die Her­stel­lung von Nah­rungs­mit­teln in Bio­re­ak­to­ren hät­te nicht nur ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Um­welt, son­dern stel­le auch ein Ri­siko für die mensch­li­che Ge­sund­heit dar.

Ein grö­ße­rer öko­lo­gi­scher Fuß­ab­druck als nor­ma­les Rind­fleisch

Zwar wird syn­the­ti­sches Fleisch als um­welt­freund­lich an­ge­prie­sen, weil man da­von aus­geht, dass für sei­ne Her­stel­lung we­ni­ger Land, Was­ser und Treib­haus­ga­se be­nö­tigt wer­den als für die Auf­zucht von Rin­dern, aber neu­ere For­schungs­er­geb­nis­se deu­ten da­rauf hin, dass des­sen Koh­len­stoff-​Fuß­ab­druck wahr­schein­lich um Grö­ßen­ord­nun­gen hö­her aus­fällt als der von her­kömm­li­chem Rind­fleisch. In ei­ner Stu­die der Uni­ver­si­tät von Ka­li­for­nien (Davis) fan­den For­scher her­aus, dass die Her­stel­lung von im La­bor ge­züch­te­tem Fleisch auf der Grund­la­ge ak­tu­el­ler und zu­künf­ti­ger Pro­duk­tions­me­tho­den äu­ßerst ener­gie­in­ten­siv wä­re und ein Treib­haus­po­ten­tial mit­bräch­te, das bis zu 25-​mal hö­her wä­re als das von han­dels­üb­li­chem Rind­fleisch.

Im Lich­te die­ser Er­kenn­tnis er­scheint es wie Iro­nie, dass Bill Gates als ei­ner der größ­ten Be­für­wor­ter von La­bor­fleisch auf­tritt. Gates, der häu­fig vor den Ri­si­ken des Kli­ma­wan­dels warnt, sprach sich da­für aus, dass die rei­chen Län­der voll­stän­dig auf syn­the­ti­sches Rind­fleisch um­stei­gen soll­ten. Zy­ni­ker könn­ten zur An­sicht ge­lan­gen, es ge­he Gates mit sei­ner Un­ter­stüt­zung sol­cher Er­zeug­nis­se we­ni­ger um je­ne (ver­meint­li­che) Ab­wehr von Ge­fah­ren un­ter dem Ein­druck ei­ner glo­ba­len Er­wär­mung als viel­mehr um die Ab­si­che­rung von Pro­fi­ten mit­tels Pa­ten­ten. So ge­se­hen wirft Gates’ neuer Sta­tus als Ame­ri­kas größ­ter pri­va­ter Be­sit­zer von Acker­land al­le mög­li­chen Fra­gen auf.

Bis­her ha­ben nur die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Sin­ga­pur Kunst­fleisch für den mensch­li­chen Ver­zehr zu­ge­las­sen. Wie Be­ob­ach­ter je­doch fest­ge­stellt ha­ben, könn­ten die Ge­set­ze der Eu­ro­pä­i­schen Un­ion über den un­ge­hin­der­ten Aus­tausch von Wa­ren und Dienst­leis­tun­gen Ita­lien prin­zi­piell da­ran hin­dern, ein na­tio­na­les Ver­bot für die­se Pro­duk­te durch­zu­set­zen, soll­te de­ren Zu­las­sung in der Eu­ro­pä­i­schen Un­ion er­fol­gen.

In­spi­riert von der Mit­tel­meer­diät

Meh­re­re ita­lie­ni­sche Mi­nis­ter ha­ben die be­rühm­te me­di­ter­ra­ne Er­näh­rungs­wei­se ih­res Lan­des als In­spi­ra­tion für den neuen Ge­setz­ent­wurf an­ge­führt. Die­se nicht nur in Ita­lien ver­brei­te­te, tra­di­tio­nel­le Er­näh­rungs­form ist die wohl am bes­ten un­ter­such­te der letz­ten sieb­zig Jah­re. Zu den wich­tigs­ten Be­stand­tei­len, auf de­nen sie seit je­her ba­siert, ge­hö­ren ein er­heb­li­cher An­teil Obst und Ge­mü­se, ne­ben Voll­korn­pro­duk­ten, Hül­sen­früch­ten und Nüs­sen, Oli­ven­öl, Jog­hurt, mä­ßig viel Kä­se, ma­xi­mal vier Ei­er pro Wo­che so­wie ge­rin­ge Men­gen an Fleisch, Fisch und Wein. Et­li­che Stu­dien ha­ben die me­di­ter­ra­ne Er­näh­rung mit ei­ner bes­se­ren Ge­sund­heit und ei­ner hö­he­ren Le­bens­er­war­tung so­wie mit der Vor­beu­gung von Dia­be­tes, Herz-​Kreis­lauf-​Er­kran­kun­gen, Krebs, Alz­hei­mer und an­de­ren chro­ni­schen Krank­hei­ten in Ver­bin­dung ge­bracht.

Im Ok­to­ber 2014 hielt Dr. Mat­thias Rath in Süd­ita­lien, in der his­to­ri­schen Stadt Bar­let­ta, ei­ne Grund­satz­re­de. Da­rin mar­kier­te er die Eck­pfei­ler ei­nes neu­en, prä­ven­ti­ven Ge­sund­heits­kon­zepts. In­dem er dar­leg­te, dass Mi­kro­nähr­stoff­man­gel als Haupt­ur­sa­che für chro­ni­sche Krank­hei­ten nach­ge­wie­sen ist, be­ton­te er die ge­sund­heit­li­che Be­deu­tung un­se­rer täg­li­chen Er­näh­rung. Sie stellt die Quel­le dar für die gro­ße Mehr­heit je­ner Nähr­stof­fe, die wir un­ser Le­ben lang be­nö­ti­gen. Ent­hal­ten sind die­se vor al­lem in Obst, Ge­mü­se und an­de­ren Pflan­zen, die wir in un­se­ren Gär­ten und auf un­se­ren Bau­ern­hö­fen an­bau­en. Die­ses Ver­ständ­nis, so er­läu­ter­te er, eb­net den Weg für ei­ne na­tür­li­che Kon­trol­le der heu­te am häu­figs­ten auf­tre­ten­den Krank­hei­ten.

Die wis­sen­schaft­li­che For­schung be­stä­tigt zu­neh­mend die ge­sund­heit­li­chen Vor­tei­le von na­tür­lich er­zeug­ten Bio-​Le­bens­mit­teln. Gleich­zei­tig wer­den die le­bens­ver­kür­zen­den Aus­wir­kun­gen von ul­tra-​ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­teln im­mer deut­li­cher. Im La­bor ge­züch­te­tes Fleisch und an­de­re ex­trem ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­tel sind in ers­ter Li­nie da­zu be­stimmt, ih­ren mil­li­ar­den­schwe­ren Geld­ge­bern zu nüt­zen. Da es al­so im­mer of­fen­sicht­li­cher wird, dass die ge­gen­wär­ti­ge mul­ti­na­tio­na­le Nah­rungs­mit­tel­in­dus­trie als Teil des ›⁠Ge­schäfts mit der Krank­heit⁠‹ an­zu­se­hen ist, er­folgt der Kon­sum die­ser ge­fähr­li­chen neu­en künst­li­chen Nah­rungs­mit­tel auf ei­ge­ne Ge­fahr für die Mensch­heit.

Share this post:
Paul Anthony Taylor

Paul Anthony Taylor

Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.
Paul Anthony Taylor
Paul Anthony Taylor
Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation and one of the coauthors of our explosive book, “The Nazi Roots of the ‘Brussels EU'”, Paul is also our expert on the Codex Alimentarius Commission and has had eye-witness experience, as an official observer delegate, at its meetings.

Prior to joining the Foundation, Paul's background was in the music industry, where he worked as a keyboard player and programmer with artists including Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas, and Primal Scream.

He first became interested in natural health after falling ill with a chronic fatigue syndrome-related disorder in 1991 and subsequently making a full recovery through the use of natural health therapies. After meeting Dr. Rath and Dr. Niedzwiecki at an anti-Codex rally in Berlin in 2002, Paul was inspired to make a life-changing decision to leave the music industry to work for the Foundation and help defend the right of patients worldwide to have free access to natural health approaches.

You can find Paul on Twitter at @paulanthtaylor
Der Executive Director der Dr. Rath Health Foundation ist einer der Koautoren des explosiven Buchs „Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU“. Paul ist auch unser Experte zum Thema „Codex Alimentarius-Kommission“ und hat Augenzeugenerfahrung als offizieller beobachtender Teilnehmer bei diesen Treffen.

Bevor er seine Arbeit bei der Stiftung antrat war Paul in der Musikindustrie aktiv. Er arbeitete als Keyboard-Spieler und Programmierer mit Künstlern wie Paul McCartney, Bryan Ferry, Bill Withers, the Verve, Texas und Primal Scream.

Sein Interesse an natürlicher Gesundheit wuchs, als er 1991 an Störungen erkrankte, die aus einem chronischen Erschöpfungssyndrom resultierten. Durch natürliche Gesundheitstherapien wurde er schließlich vollständig geheilt. Ein Treffen 2002 mit Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki bei einer Anti-Codex-Demonstration in Berlin inspirierte ihn zu einer lebensverändernden Entscheidung und er verließ die Musikindustrie um für die Stiftung zu arbeiten und das Recht der Patienten zu verteidigen, weltweit freien Zugang zu natürlichen Gesundheitsverfahren zu haben.

Auf Twitter ist Paul unter @paulanthtaylor zu finden.